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Makabrer Fund im Garten Vorwerk


Woher kommt der Schädel?

Ende März sind Bernd und Rüdiger Vorwerk dabei, Mutterboden für einen Teich im Garten auszuheben. Die Erde klumpt, aber bald ist es geschafft.

Am Abend sieht Bernd V., dass sich sein Hund an einem Gegenstand zu schaffen macht, den er aus dem Hügel geholt hat: ein menschlicher Schädel!

Gemeinsam mit seiner Frau Stefanie und Bruder Rüdiger wird überlegt was zu tun sei – einfach wieder entsorgen? Ein Bekannter, der bei Gericht arbeitet rät: „unbedingt melden!“.

Gesagt, getan: noch am Abend kommen 4 Polizeibeamte (2 Uniformierte, 2 von der Kripo) und untersuchen den Fall. Der Garten wird ausgeleuchtet, Spuren gesichert.
Am nächsten Tag übernimmt Kriminalhauptkommissarin Ellen Bode den Fall. Sie kommt noch einmal raus um weitere Untersuchungen anzustellen, teilt mit, dass der Schädel beschlagnahmt sei und forensisch untersucht werde.

Die Zeit vergeht, endlich liegt das Gutachten der Rechtsmedizin aus Hannover vor. Hier ein Auszug:

„Zusammen fassend ist aus rechtsmedizinischer Sicht nunmehr festzustellen, dass es sich bei dem Schädelfragment um die Überreste eines menschlichen Schädles einer Frau mutmaßlich eher jüngeren bis mittleren Lebensalters handelt und sich an dem Asservat keine eindeutigen Hinweise für eine Gewalteinwirkung von fremder Hand feststellen ließen. Die Liegezeit im Erdreich dürfte mehrere Jahrzehnte betragen.“
Der Schädel verbleibt als Ausstellungsstück in der Rechtsmedizin Hannover.

Nun stellt sich für Bernd, Stefanie und Rüdiger die Frage: „Woher kommt der Schädel?“

Bernd Vorwerk beim Interview

Ein Besuch bei Nachbar Horst Vorwerk kann das Rätsel lösen:
Er meint: „Ich war immer ein guter Freund von eurem Vater und ich weiß, dass er einmal in jungen Jahren bei Erdarbeiten geholfen hat. Dabei hat er einen Schädel gefunden, den er sich auf den Schreibtisch stellen wollte. Das gab mächtig Ärger mit seiner Mutter und so wird er ihn wohl im Garten wieder eingegraben haben.“

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Soviel zu dem “Sorsumer Kriminalfall”.
Danke an Fam. Vorwerk für die Schreib- und Fotoerlaubnis, Danke an Frau Bode für die nette Mithilfe!

Über den Autor Ludger Ernst

über eine Rückmeldung zu diesem Beitrag würde ich mich freuen: [email]ludger.ernst@hi-sorsum.de[/email]

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