Chronik







Das Wappen zeigt die heilige Maria Magdalena mit dem Salbgefäß.

Die Heilige Maria Magdalena auf unserem Wappen erinnert als Ortswappen seit 1931 an den mittelalterlichen Grundbesitz des Hildesheimer Maria-Magdalenenklosters im Ort.



Vorwort zur Ortschronik

1. Unser Sorsumer Bürger, Willi Haller (* 1930), verfasste 1992 für seine Familie, Freunde und Interessierte eine Chronik von Sorsum. Den Anstoß dazu hat er durch seinen im 2. Weltkrieg gefallenen Bruder Johannes bekommen, der eine Zusammenstellung der Geschichte Sorsums hinterlassen hatte. Ab 1945 hielt nun Willi Haller die Veränderungen und Entwicklungen seines Heimatortes in Texten und Bildern fest. Diese werden auch in den folgenden Ausführungen herangezogen.               

Unser Dank gilt Willi Haller!

Willi Haller am 19.01.2020

Mein Heimatdorf

Ich singe ein Liedchen Dir Sorsum zur Ehr,
Dich Heimatdorf lieb ich je länger je mehr.
Die traulichste Stätte dies Leben mir süßt,
o sei mir mit Herz und mit Mund heut gegrüßt.

In freundlicher Gegend voll Anmut und Reiz,
die wohl man bezeichnet als nordische Schweiz.
Da liegt zwischen Wäldern und Feldern und Höhn,
mein Heimatdorf Sorsum so friedlich, so schön.

Im Mittelpunkt ragt stolz die Kirche empor,
das Ober- und Unterdorf lagert davor.
Im grünen Gewand mit manch‘ farbigem Dach,
durch Wiesen und Felder fließt munter der Bach.

Die liebliche Landschaft und >kreuzbrave Leut<
bezeichnen den Segen, den Sorsum uns beut.
Wo könnt’s in der Welt denn noch besser wohl sein?
Drum will ich von Herzen der Heimat mich freun.

Sollt‘ führen das Schicksal mich je von hier fort,
Du Heimatdorf Sorsum bleibst mir der teuerste Ort.
Und wo ich auch weile, was immer ich tu‘
Mein‘ Sehnsucht und Freude, mein Sorsum bist Du.

Verfasser: Johannes Haller, ca. 1940

Luftaufnahme von ca.1992



2. Eine weitere Quelle für unsere Ortsgeschichte ist das Buch von Sylvia Möhle (* 1962), die in Sorsum aufgewachsen ist.

Sylvia Möhle:
Sorsum- Von der mittelalterlichen Gemeinde zum Hildesheimer Ortsteil-
Schriftenreihe des Stadtarchivs und der Stadtbibliothek Hildesheim 2003
(ISBN 3-931987-09-4)

3. Die Geschichte der Bevölkerung in Sorsums war über Jahrhunderte in besonderer Weise von der Abhängigkeit zum Maria-Magdalenenkloster geprägt. Erst nach der Säkularisation konnte sich ein selbständiges Gemeindewesen langsam herausbilden. Dieser Aspekt wird in der Chronik berücksichtigt.


1. Die Frühgeschichte


Die Siedlungsgeschichte nach Willi Haller:

“Bei Steinbrucharbeiten in den 1960er Jahren fand man in der Emmerker Forst in der Nähe des Kirschgartens, am Bornweg, eine Grabstätte. Die Ausgrabungen ließen Gebeine und Werkzeug aus der Jungsteinzeit (ca. 6000 v. Chr.) zum Vorschein kommen.
Im Südosten der Gemarkung, zwischen Lerchenberg und Sorsumer Mühle, wurden Überreste von Hügelgräbern gefunden, die aus der mittleren Bronzezeit stammen.
1988 fand man beim Bau der Bahntrasse und der dazugehörigen neuen Wirtschaftswege ein Gräberfeld mit rund 70 Urnen und Menschenknochen aus der Eisenzeit (um 1000 v. Chr.). Eines der schönsten Fundstücke war eine 13cm lange, bronzene Gürtelschnalle aus der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts.”

Die Lage:

Sorsum liegt etwa 7 km westlich von Hildesheim und etwa 1 km südlich der alten Handels- u. Heeresstraße, dem „Hellweg“, der heutigen B1. Der Ort wird östlich vom Finken- u. Lerchenberg und westlich vom Escherberg umschlossen. Der Rössingbach (ehemals Hellborn-Mühlenbach oder von den Sorsumern einfach nur “Beeke” genannt) führte früher ausreichend Wasser für Mensch und Tier. Eiszeiten haben das weite, fruchtbare Ackerland geformt.

“Im güldenen Winkel”, ursprünglich “In dem gulde wynckell”, wird die Lage Sorsums gerne genannt. Damit wurden ehemals die fünf Dörfer Emmerke, Groß- und Klein Escherde, Himmelsthür und Sorsum zusammengefaßt, entsprechend ihren vielfältigen Abhängigkeiten z.B. Wald- und Hüterecht, Weiderechte, Gemeinschaftseigentum im Gelände (Escherberg) etc.

Ein Spruch, den früher jedes Kind kannte, drückt das folgendermaßen aus:

Escherde uppen Brinke, Sossen inn’er Sinke
Emmerke mi’ de Muern, Himmelsthür voller Buern.

Der Ortsname:

1125  wurde unser Dorf erstmalig in einer Schenkungsurkunde von Bischof Berthold als Sutterem genannt. Daraus erwuchs schließlich der Ortsname SORSUM. Orte mit der Endung -um  (friesisch, niedersächsisch) deuten auf eine geschlossene Siedlung im Sinne von -heim hin. So könnte unser Dorf  “im Süden gelegener Ort” (nach S. Möhle) bedeuten. 

Gedenkstein an der Hauptstraße

2. Das Mittelalter

Sorsum lag im geistlichen Grundbesitz des Bischofs von Hildesheim und des Domkapitels.

Die Bewirtschaftung im Dienste der Geistlichkeit übernahmen wenige privilegierte Familien (Ministerialienfamilien). Sie waren sog. Freie. Lohnarbeiter, Knechte und Mägde leisteten die landwirtschaftliche Arbeit.

1125   Der Ort Sutterem wurde erstmals in einer Urkunde erwähnt. Damals schenkte Bischof Berthold dem Augustinerkloster in Marienrode eine Hufe Land in Sutterem.

Nach dem in Hildesheim um 1224 an der Innerste das erste und einzige Frauenkloster Maria-Magdalena von Bischof Konrad II. angelegt worden war , erhielt diese neue Einrichtung in den folgenden Jahrzehnten zahlreiche Landschenkungen im Güldenen Winkel, besonders Äcker und Wald in Sorsum. Die Geber, Bischöfe wie auch Adlige, sahen darin die Absicherung ihres Seelenheils. Die sesshafte Bevölkerung wurde für über 500 Jahre zu Hörigen des Klosters. Sie blieben dem Kloster in der Zeit zehnt- u. dienstpflichtig. Dafür standen sie unter seinem Schutz.

Das Hildesheimer Domkapitel betrieb in Sorsum zwei stattliche Höfe, die  von Pächterfamilien bewirtschaftet wurden.

Die alte Försterei (auf dem “Hof Preissler”)
Dieses Wohnhaus befindet sich auf ehemaligem Gelände des Domkapitels.

Eine Familie de Sutherem besaß im 13. Jahrhundert einen Hof in Sorsum. Als sie 1252 ihr Land verkaufte, wurde daraus der Anfang des Sorsumer Klosterhofs, der Wirtschaftshof des Maria-Magdalenenklosters.

Herrenhaus mit Taubenturm von 1733 auf dem ehemaligen Gelände des Klostergutes
Die heilige Maria Magdalena auf einem Wandrelief, die Wetterfahne auf dem Taubenturm

3. Die Neuzeit:

Seit 1312 lag die Gerichtsbarkeit für Sorsum bei dem Amt Steuerwald. Aus zahlreichen Urkunden lässt sich erkennen, dass der geistliche Besitz in Sorsum über Jahrhunderte weitgehend stabil erhalten blieb. Auch nach der Hildesheimer Stiftsfehde (Quedlinburger Rezess 1523), aus der das Stiftsgebiet drastisch verkleinert hervorging, blieb Sorsum in bischöflicher Herrschaft als eines von mehreren katholischen Stiftsdörfern. Die feudale Struktur blieb unverändert und damit lebte die Mehrzahl der Familien als Unfreie (Hörige).

1618-1648   Im Dreißigjährigen Krieg blieb Sorsum zwar vor einer Verwüstung verschont, aber die verarmten Bauern litten schwer wegen der auferlegten doppelten Kontributionszahlungen.

1652   In Sorsum entstand eine eigene Pfarrei für die überalterte Bevölkerung dank einer großzügigen Spende von 1000 Reichstalern durch den klösterlichen Propst.
Davor  war die Kirchengemeinde eine Außenstelle der Pfarrei in Emmerke gewesen.

Kath. Kirche St. Kunibert, Kirchturm aus dem Jahr 1750

1662   Ein Schulbau wurde der Pfarrei angegliedert. Als Lehrer war man zugleich Küster und Organist. Lernziele waren das Erlernen des Katechismus und die Zulassung zur Erstkommunion. Die allgemeine Schulpflicht wurde wenige Jahre später, 1665, im Hildesheimer Land eingeführt.

Das Schulhaus von 1862
Heute evangelisches Gemeindezentrum

1663   Im Amt Steuerwald wurden für Sorsum 40 Haushalte genannt, darunter drei Freie. Das entsprach etwa 250 Einwohnern.

                                             

4. Politische Umbrüche des 19. Jahrhunderts, Anfänge zum Gemeinwesen, Bevölkerungszunahme

1801   Frieden von Lunéville: Preußen wurde mit geistlichen Territorien rechtsrheinisch entschädigt.

1803   Preußen übernahm das Hochstift Hildesheim mit all seinem geistlichen Besitz.

1807   Nach der preußischen Niederlage in Jena und Auerstedt folgte Napoleon mit seinen Truppen. Das  Hochstift Hildesheim gehörte nun zum Königreich Westfalen. Der Code Napoléon hob die Feudalverfassung auf. Klöster in Hildesheim wurden schrittweise aufgelöst.

1810   Säkularisierung des vorzüglich geführten Maria-Magdalenenklosters durch die Regierung Westfalens.

1811  Die Sorsumer Mühle in der Krugstraße:
Nicht die politischen Umbrüche sondern der Unmut aus der Nachbarschaft machten dem Müller zu schaffen. Die Mühle musste wegen zu großer Lärmbelästigung nach außerhalb, südlich an den Rössingbach, verlegt werden. Dort wurde ihr Betrieb um eine Gaststätte erweitert und so zu einem beliebten Ausflugsziel. Die Wassermühle blieb bis Anfang der 1940er Jahre in Betrieb.

Die “Sorsumer Mühle” in den 1990er Jahren

1812   Napoleon scheiterte im Russlandfeldzug

Das Klöpperkreuz
Zur Erinnerung an Heinrich Klöpper, gefallen im Russlandfeldzug
(Hinter dem Dorfe, vor Haus Nr. 17)

1813   Integration des Stifts Hildesheim in das Kurfürstentum Hannover (ab 1814 Königreich Hannover)
Für die ehemaligen Besitztümer des nun aufgelösten Klosters und des Domkapitels wurde die Klosterkammer Hannover der Rechtsnachfolger. Somit wurde die Klosterkammer Hannover der größte Grundherr in Sorsum.

Gedenkstein für das Jahr 1813 (aufgestellt 1913):
Ende der napoleonischen Herrschaft
(Kreuzung: Hinter dem Dorfe/Brückenstraße)

                                       

Anfänge einer wirtschaftlichen Erholung und Selbständigkeit     

1831  Nach allgemeinen Unruhen führte die Regierung in Hannover eine überfällige Reform durch zur “Ablösung der grund- und gutsherrlichen Lasten und Regulierung der bäuerlichen Verhältnisse”. In Sorsum waren 71 Familien betroffen. Die einmalige Ablösungssumme, auf 25 Jahre hochgerechnet, wurde geschätzt und musste von jedem Haushalt aufgebracht werden, teilweise mehrere hundert Taler. Das bedeutete einerseits Befreiung, andererseits eine gefährliche Verschuldung der Bauern.
Die Rettung kam mit der Eröffnung der “Kreditanstalt für Ablösung von Zehnten, Diensten …”. Mit großzügigen Darlehen konnten die Betroffenen ihre Ablösesumme innerhalb einer Laufzeit von 40 Jahren abzahlen. Dadurch war die Bevölkerung erstmals wirtschaftlich entlastet und konnte eigenständig für die Zukunft planen. Durch Verkoppelung des zerstückelten Gemeindelandes wurden Grundstücke zusammengelegt, Wege verkürzt, Gelände für Hausbau geschaffen.

Vereine entstehen
1847  Gründung des Schützenvereins, Sorsums ältestem Verein, gefolgt von der Freiwilligen Feuerwehr 1891, dem Frauenbund 1918 und dem Sportverein Teutonia 1919.

1848   Ein großes Wahljahr:
1. Beteiligung der Sorsumer Männer an der Urwahl zur deutschen Nationalversammlung in Frankfurt.
2.  Wahlberechtigte Männer in Sorsum wählten erstmals ihre drei Gemeindevorsteher.

1887 Zunahme der Haushalte auf 121 mit insgesamt 775 Einwohnern. Die rein landwirtschaftliche Struktur veränderte sich durch kleine Handwerkerbetriebe und Nebenerwerbstätigkeiten. Die Klosterkammer verkaufte Land an die Neueinwohner. Der Schildberg (in der Verlängerung des Schildwegs nach Süden) wurde zu Ackerland entwaldet.

Brunnen auf dem Dorfplatz
Zeitgemäße Wasserversorgung für die Schule (1887), neugestaltet 1956

                                          

1897 Schulneubau

Neue Schule, 1897
Heute Gemeindebüro und Ortsbibliothek


5. Das 20. Jahrhundert bis zur Gebietsreform 1974

1914 -18 Der Erste Weltkrieg
130 Männer nahmen am Kriegsgeschehen teil, 24 Männer wurden Kriegsopfer.

1920   Dorferweiterung um den Pellweg und die Aue. Außer als Landwirte (Anzahl 30) waren die Männer als Handwerker und als Post-, Bahn- oder Fabrikangestellte tätig.

1933  Machtergreifung Hitlers
Sorsumer wählten mehrheitlich die Zentrumspartei  bis zu deren Auflösung 1933. Die Ortsräte (zwei Personen) mussten 1933 in die NSDAP eintreten. Von 1940 – 45 waren ca. 10 % der Einwohner Mitglieder der NSDAP-Ortsgruppe.
Für das kath. Dorf Sorsum, wie für alle übrigen ehemaligen kath. Stiftsdörfer, wurde von der Gestapo 1936 notiert: “… so die Bevölkerung aus Katholiken besteht, gegenüber nationalsozialistischen Veranstaltungen u. Einrichtungen eine absolute Interessenlosigkeit gezeigt wird.” (siehe S.Möhle, S.129)
Die katholische Frauenschaft im Ort blieb in der Zeit aktiv. Sie gründete eine Jungfrauen-Kongregation und nahm an Wallfahrten in der Umgebung teil.
Wie üblich musste die Jugend an den Veranstaltungen, Appellen und Aufmärschen der HJ und des BDM teilnehmen.

1935   Vinzentinerinnen eröffneten das Antoniusheim als Schwesternstation, Altenheim und Kindergarten

Antoniusheim
Foto von Januar 2020

1937   Einrichtung des HJ Landjahrheims im ehemaligen Schweinestall am Ortsrand, dort erfuhren Jungen eine vormilitärische Wehrertüchtigung .

1938 entstand getarnt im Hildesheimer Wald ein Rüstungsbetrieb der Bosch-Werke. Sorsumer junge Männer gingen dort zur Lehre.

1939-1945 Der Zweite Weltkrieg
In Sorsum wurden Zwangsarbeiter und Fremdarbeiter untergebracht, Kriegsgefangene arbeiteten in der Landwirtschaft. 57 Männer kehrten nicht aus dem Krieg zurück.

Gedenksteine allen Opfern der Weltkriege vor dem Friedhof

1945 Befreiung
Am 7. April marschierten amerikanische Truppen ein. Sorsum wurde zum Lazarettdorf. Mit Flüchtlingen und Evakuierten lebten bis zu 1800 Menschen im Ort, teilweise auch durch Zwangszuweisungen. Wegen großer Raumnot wurde offiziell die jeder Person zustehende Fläche auf 2,5m2 herabgesetzt; so teilten sich z.B. im Klostergut 13 Menschen einen Raum.

Große Arbeitgeber wurden Bosch/Blaupunkt und die “Tapetenfabrik Peine”  in Emmerke.

1946   Gründung der Kolpingsfamilie

Bevölkerungswachstum im 20. Jh.:

1939   Mit 940 Einwohnern war Sorsum ein fast rein katholisches Dorf.

1945   1800 Einwohner durch den starken Zuzug Heimatvertriebener.

1962   1556 Einwohner, darunter etwa 500 Protestanten.

1970   2185 Einwohner

Durch den Krieg verschleppte Sanierungen im Ort:

1948   Bau der Wasserleitung, Versorgung mit Harz-Söse-Wasser

1950   Beginn der allmählichen Straßenpflasterung: Stadtweg, Brunnenweg, Specke etc.

1958/59   Legung der Ortskanalisation

1960   Verbreiterung der Sorsumer Hauptstraße von 5m auf 6m und Asphaltierung.
Bis dahin war diese Straße immer ein besserer Feldweg gewesen.

1965   Einweihung der neuen Grundschule mit Sporthalle.

Neue Grundschule im Bau Ende 1964

1969 – 1977   Schrittweiser Ausbau der Diakonischen Werke in Sorsum, ein weiterer Arbeitgeber.

LOGO von 2020

1974  Gebietsreform und Eingemeindung Sorsums nach Hildesheim.
 Seitdem ziert die heilige Maria Magdalena die Schreiben der Ortsgemeinde.



Briefkopf 2020 vom Ortsrat Sorsum

Baugebiete in Sorsum seit 1965

1965 Glogauer Str./ Dirschauer Str./ Schule und Sportplatz
1976 Hinter dem Dorfe, westl. Straßenseite,
Saganer Str./ Wendehammer Glogauer Str.,
Sackkamp Süd und Nord/ Änderung Schule und Sportplatz,
1985 Änderung Sackkamp Süd = Magdalenenweg
1986 Diakonie
1998 Unter dem Lerchenberg I
2003 Klostergut
2016 Nordfeld 1


6. Sorsum als Ortsteil von Hildesheim
                                                 

1985 bis 1996 Flurbereinigung im Rahmen des Baues der ICE-Trasse

Bau des Escherbergtunnels 1985
Einfahrt in den Escherbergtunnel im Januar 2020

1988   Dorferneuerungsprogramm

1992   Gründung der organisch biologischen Landwirtschaft durch die Diakonischen Werke Himmelsthür

Das alte Schäferhaus in den 1990er Jahren
Der Bioloden 2020 (ehemaliger Schafstall vom Klostergut)

1995 Gründung der “Naturfreunde im Güldenen Winkel”

1998   Einweihung des ersten evangelischen Gemeindehauses St. Johannes in Sorsum für die 1200 Mitglieder starke Gemeinde. Durch die Initiative eines engagierten Fördervereins wurde das alte Schulhaus (1862) am Dorfplatz dafür umgebaut.

seit ca. 2010 Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention durch die Diakonie Himmelsthür mit der Folge der Verkleinerung des Campus in Sorsum wg. Wegzug von vielen Bewohnern

Sorsum im Sommer 2018

2019 Sportverein Teutonia feiert sein 100-jähriges Bestehen






Text: Charlotte Bartsch, Januar 2020
viele Fotos von Gerhard Peisker
Seite gestaltet von Ludger Ernst

2019: Gerhard Peisker, Charlotte Bartsch, Ludger Ernst