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Ortsratsitzung vom 15.05.2019, besonderes Thema: Klostergutbebauung


Zur Ortsratsitzung vom 15. Mai 2019 waren Überraschungsgäste eingeladen:

der Hildesheimer Architekt Thorsten Rebbereh mit seiner Frau und Herr Knackstedt von der Bauaufsicht der Stadt Hildesheim.

So wurde die Tagesordnung kurzerhand geändert und als TOP 1 wurde gesetzt:

Vorstellung der Bebauung Klostergut, aktuelle Phase.

Herr Knackstedt erläuterte den planungsrechtlichen Vorgang, der behördenintern ordnungsgemäß und ohne Beanstandungen gelaufen sei. Es unterliege alles dem Datenschutz und nur wenn der Bauherr zustimme, könne über den konkreten Fall gesprochen werden.

Aus eben diesem Grunde war der Bauherr, Thorsten Rebbereh, erschienen. Er hatte Tischvorlagen seiner Baupläne mitgebracht, so dass alle Anwesenden sehen konnten, wie die zukünftige Bebauung aussieht. Ortsbürgermeisterin Erika Hanenkamp bemängelte die Nicht-Beteiligung des Ortsrates in der Planungsphase und dass für so eine Baumaßnahme eigentlich der Bebauungsplan hätte geändert werden müssen.
Als Grund für den Mauerdurchbruch nannte Herr Rebbereh die notwendige Zuwegung zu dem Neubau. Ihm sei zuerst nicht bekannt gewesen, dass auf der internen Erschließungsstraße „Im Klostergut“ eine Baulast eingetragen sei, die auch eine interne Zuwegung sichergestellt hätte. Nun würde ein ehemals vorhandenes Fenster nach unten erweitert und eine optisch angepasste Tür eingesetzt. Auf die Nachfrage eines Zuhörers, dass die Zuwegungsfrage doch nun bekannt sei und die Tür somit nicht mehr notwendig, antwortete er: „Nein, das möchte ich nicht“. Ebenso wurde bemängelt, dass das zukünftige Wohngebäude über die Mauer hinauskrage, wie denn dieser unmögliche Zustand zu bewerten sein. Die Antwort von Herrn Rebbereh: „Das Grundstück endet nach der Grasnarbe am Bürgersteig und es ist mein Recht, bis an die Grundstücksgrenze zu bauen. Das ist alles mit der Stadt Hildesheim abgesprochen. Ich habe selber in der Denkmalpflege gearbeitet und habe ein gutes Arbeitsverhältnis zu der Denkmalpflegerin“.

Hier das geplante Wohnhaus lt. Herrn Rebbereh:

Als TOP2 kam – ebenfalls für die meisten als Überraschung:
Vorstellung des Bebauungsplanes SO230 „Unter dem Lercheberg II“  (es ist das Gebiet oberhalb der Schule). Hier erläuterte Frau Ladwig, als Vertreterin der Stadt, dass dort auch eine Anlage für betreutes Wohnen errichtet werden solle.

TOP3: Situation der Kinderspielplätze: Frau Ladwig berichtete von einigen Spielgeräten die defekt waren und ausgetauscht wurden oder noch werden.
Zu diesem Punkt wurde in der Bürgerfragestunde von einem Neubürger aus „Sorsum Nord“ bemängelt, dass dort kein Spielplatz für die 25 Kinder sei, die müssten immer zum Spielplatz „Im Sackkamp“ gehen, was definitiv zu weit sei.

Unter TOP 4 wurde über die Grünpflege im Ort gesprochen und

im TOP 6 konnte man bei Mitteilung der Verwaltung erfahren, dass
– es EU Mittel gibt, um WiFi an öffentlichen Gebäuden zu realisieren (der Ortsrat wir hierzu eine Liste erstellen) und dass
– die Fahrradständer bei der Haltestelle „Sorsum Süd“ fertiggestellt sind.

 

und hier der Zeitungsbericht vom 17. Mai 2019

 

Über den Autor Ludger Ernst

über eine Rückmeldung zu diesem Beitrag würde ich mich freuen: [email]ludger.ernst@hi-sorsum.de[/email]

Veröffentlicht in News, Ortsrat
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